Wenn es um Macht geht… #neinheisstnein

Seit Silvester in #Köln, #Hamburg und an anderen Orten ist plötzlich das Thema sexuelle Gewalt in aller Munde. Leider wird es von vielen Diskutanten nur in Zusammenhang mit Ethnie und Religion gesetzt.
Dabei spielt das Thema #sexuelleÜbergriffe auch in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle. Denn diese ist beileibe nicht so emanzipiert und friedvoll, wie es scheint.

So veröffentlicht z.B. die Süddeutsche Zeitung vom 03. März 2015 eine Umfrage der #AntidiskriminierungsstelledesBundes laut der jede/r vierte Mitarbeitende bereits sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt hat. Es geht nicht darum, das eine durch das andere zu relativieren. In einer emanzipierten (Arbeits-)Welt hat keine/r das Recht die Grenzen des/der Anderen zu verletzen. Weder durch Tat noch durch Wort. Insbesondere deshalb nicht, weil es sich häufig um Macht”spiele” handelt.

Eintreten für eine diverse und emanzipierte Arbeitswelt ist auch Eintreten für eine diverse und emanzipierte Gesellschaft.

Das INQA-Themenhaus bildet das ab. Die Diskussion um #Arbeitenviernull darf deshalb nicht nur in #Industrieviernull und die technischen Möglichkeiten abgleiten, sondern muss auch die Sozialgefüge in den Unternehmen und der Gesellschaft und die Arbeitskultur im Blick behalten.

Sexuelle Gewalt – egal an welcher Stelle – muss deshalb #ausnahmslos angezeigt und verfolgt werden. Auch im Betrieb, im Unternehmen, in den Verwaltungen und Behörden gilt #neinheisstnein.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz