Was so passiert – KW 44 & 45

In den letzten Wochen habe ich an vielen Veranstaltungen und Diskussionen in Unternehmen und Institutionen teilnehmen dürfen. Am Ende ging es fast immer um Transparenz und Umsetzbarkeit der Prozesse und damit ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Standards zu entwickeln, die Verlässlichkeit schaffen und doch möglichst große Individualität ermöglichen, ist sehr wichtig. Für mich gibt es nicht “die eine Wahrheit”, das eine Instrument, mit dem die betrieblichen Herausforderungen gelöst werden können. Zunächst müssen Unternehmen, Gremien mit den Beratern die Möglichkeit schaffen, einen Prozess anzupacken, in dem alle gemeinsam auf Augenhöhe die Probleme, nicht die Symptome beschreiben. Nur, wenn man die Probleme anpackt, dann schafft man die Symptome ab. Sei es bei der Frage der Arbeitszeit-, insbesondere der Schichtarbeitsgestaltung oder bei der Frage von Krankheitsquoten. Oft gibt es einen nicht bestreitbaren Zusammenhang von Unternehmens- und Führungskultur, mangelbehafteter Personalbedarfsrechnung, schlechter kontinuierlicher Qualifizierung und z.B. Ausfallzeiten durch Krankheit.

Beratung sollte sich der evaluierten Instrumente zur Feststellung der Probleme und der Kreativität für individuelle Lösungen bedienen.

Dieses diskutiere ich immer wieder gerne, so arbeite ich selber.

Um das weiter zu entwickeln, werden wir mit den #DemografieExperten an diesem Wochende diskutieren und weitere Schritte machen. Ich freue mich auf die Diskussion in Lübeck.

Am Montag geht es auch mit dieser Arbeit im erweiterten Vorstand des #ddn in Berlin weiter. Beste Beispiele, beste Praxis zu vernetzen, damit zu verbreitern und die Wirtschaft insgesamt weiterzuentwickeln steht im Fokus der Diskussionen. Dafür den Rahmen zu schaffen ist das #ddn angetreten.

Dienstag startet dann nach langer Vorbereitung ein #ESF-Projekt in einem Unternehmen, das sich dem Wandel aktiv stellt. Rahmenbedingungen aktiv verändern und dabei die Führungskräfte mit Coaching unterstützen, um für alle Mitarbeitenden gute Bedingungen zu schaffen. Ich freue mich darauf in den nächsten 3 Jahren ein Teil dieses Prozesses sein zu dürfen.

Das Allgäu ist nicht nur eine schöne Gegend, sondern auch ein Ort, an dem sich gut arbeiten lässt. Die Bedingungen von Arbeit anzupacken, bleibt aber auch dort nicht aus. In mehreren Unternehmen stehen bis Donnerstag die Themen Gesundheit, Arbeitszeit, Demografie und Change im Vordergrund. Bin sehr gespannt auf die Offenheit und welche Lösungen wir im Sinne der Zukunftsfähigkeit der Unternehmen finden werden.

Am nächsten Samstag wird es dann einen weiteren interessanten Termin geben. Mehrwert für mich und damit auch für meine Kunden und Klienten. In der Regionalgruppe des #DBVC werden wir uns zum Thema “agile Unternehmen” austauschen.

Mit anderen Worten: Wochen voller #Qualität, #Arbeitszeit- und Gesundheitsfragen und voller #Unternehmens- und #Führungskultur. Bin gespannt und freue mich die Initiativen im #INQA-Haus einzuordnen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch ein schönes Wochenende.

Martin Weiss