Grenzen überwinden

ist gefühlt und wahrgenommen eine der wesentlichen Voraussetzungen, damit man ein Unternehmen erfolgreich machen kann – nicht nur  in den Herausforderungen des demografischen Wandels.

Es ist immer wieder beeindruckend, mit welch großer Vielzahl von Strukturen und Einzelschritten man einer ganzheitlichen Herausforderung begegnet. Das Instrument, die Rolle wird in den Vordergrund gestellt, während die Gesamtsituation dabei droht aus dem Blick zu geraten.

Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Ein Unternehmen hat eine Altersstrukturanalyse gemacht und dabei einige Entwicklungen erkannt. Die Altersstruktur wird sich in den nächsten 5 Jahren massiv verschieben und man ist dann kein mittelaltes Unternehmen mehr, sondern wird den überwiegenden Teil der Beschäftigten oberhalb des (in diesem Fall) 53.sten Lebensjahren haben. Davon ein nicht unwesentlicher Teil gar um das 60.te Lebensjahr.

Alle sagen, dass es nicht gut ist, weil man auf diese Strukturen nicht vorbereitet ist. Weder was die Frage des Nachwuchses, noch was die Frage des Umgangs mit wahrscheinlich auftretenden Defiziten betrifft.

Trotzdem gibt es eine Reaktion, die sich wie folgt darstellt:

Alle sind einig, dass man etwas tun muss. Also investiert man und schafft Werkzeuge an. Diese Werkzeuge bekommen einzelne Abteilungen zur Verfügung gestellt – und werden kontrolliert, ob sie die möglichen Erfolge damit erreichen. Um das Bild eines Handwerkers zu benutzen:  für jedes Werkzeug wird ein Serviceteam gebildet und ein passendes Fahrzeug angeschafft. Jedes Problem wird ins Detail zerlegt, vermeintlich abrechenbar gemacht. Aber damit mitunter auch aus dem Zusammenhang gerissen.
Ein Serviceteam schraubt also die Dichtung ab – und macht das höchst effizient und professionell. Das andere Team kommt und fettet das Gewinde. Das nächste bereitet die Dichtung vor und so weiter. Dabei wäre es doch einfacher dem Service eine Tasche mit allen Instrumenten in die Hand zu geben. Man erkennt das Problem, hat die Ersatzteile und Werkzeuge dabei und löst das Problem. Gerade in der aktiven Arbeit mit Personal ist es doch wesentlich, dass alles zusammenfließt und die besten Schnittstellen für die Menschen und Produkte gesucht werden. Auf diese Weise steigert man doch Arbeitszufriedenheit, Gesundheit und schafft nachhaltig einen guten Mehrwert.

Das kann bedeuten, dass die Strukturen und Abläufe in manchem Unternehmen angepackt werden müssen.
Aber ist das nicht sinnvoll? Ist es nicht sinnvoll, um der Sache, der Produkte  und der Menschen willen, genau da anzusetzen? Rollen verändern und an den Kern der Probleme ran gehen. Strukturen verändern, damit man gemeinsam handlungsfähig bleibt oder wird.

Gewohnte Wege verlassen, damit die Zukunft nicht die Ziele und Menschen überrollt. dembas consulting unterstützt Sie gerne dabei.